Aspekte zur Gesunderhaltung meiner Zuchtlinien

1. Zucht auf Leistungsfähigkeit

Primär möchte ich auf Vitalität und Leistungsfähigkeit züchten.

Blutauffrischungen von importierten Möpsen z.B. aus den USA sind hier von gößtem Vorteil für die Erweiterung des Genpools deutscher Möpse.
Bei der Auswahl der Elterntiere lege ich größten Wert auf gesunde Blutlinien, extreme Inzestverpaarungen lehne ich strikt ab, da ich auf Agilität, Vitalität und Leistungsfähigkeit züchten möchte, deshalb finden Sie in den Ahnentafeln meiner Zuchthunde auch amerikanische Blutlinien.
Meine Zuchthunde sind im Besitz von kompletten Ahnentafeln, in denen auf Generationen (bis hin zu den Ur-Ur-Großeltern) beide Elterntiere nachzuvollziehen sind. Es gibt in meiner Zucht keine Hunde, welche im Besitz von Registerpapieren oder Phänotypgutachten sind.

2. Import von Möpsen aus den USA

Wie bereits unter Punkt 1. erwähnt, habe auch ich weder Zeit noch finanzielle Mittel gescheut, um in den USA nach geeigneten Zuchthunden zu suchen und habe sie letztendlich auch gefunden.

3. Mehr Nase

Selektiv versuche ich Möpse mit etwas vorgezogener Schnauze zu züchten.
Nasenstenosen werden dadurch reduziert, denn die verschlungenen und eingeengten Nasengänge werden wieder etwas offener.

4. Gründliche Untersuchung der Elterntiere

Aufgrund der weit verbreiteten Hüftgelenksdysplasie (HD) der Möpse, werden meine Zuchthunde in sediertem Zustand darauf geröntgt. Ebenfalls erfolgt eine Röntgenaufnahme der Ellenbogen (ED) und der Wirbelsäule, um eine Begutachtung auf Keilwirbel und Spondylose vorzunehmen. Die Kniescheiben meiner Zuchthunde werden auf PL-Freiheit (Patellaluxation) vom Tierarzt getestet.
Weiterhin erfolgt eine umfassende Augenuntersuchung auf Progressive-Retina-Atrophie (PRA), Keratokonjunktivitis sicca (trockenes Auge), mediales Entropium (nach innen gerolltes Augenlid) und Distichiasis (doppelte Wimpernreihe).
Das Herz meiner Zuchthunde wird auf Aorten-, Mitral-, Pulmonal- oder Trikuspidalklappendefekte untersucht. Nur wenn klinisch keine Stenose (Verengung) oder Insuffizienz (Schlussunfähigkeit) nachweisbar ist, gehen die Hunde in die Zucht.
Ebenfalls lasse ich Gentests bei Laboklin durchführen. Meine Zuchthunde wurden von Laboklin auf folgende genetische Erkrankungen untersucht:
NME: - Nektrotisierende Meningoenzephalitis (Entzündung des zentralen Nervensystems)
MH: - Maligne Hyperthermie (Narkosemittelunverträglichkeit)
PK-Def: Pyruvatkinase-Defizienz (Mangel an roten Blutkörperchen) verursacht schwere Anämien (Blutarmut)

DM: - Degenerative Myelopathie (schwere langsam fortschreitende Erkrankung der Wirbelsäule der Möpse)
PLL: Primäre Linsen-Luxation (Luxierung der Linse. Hierdurch kann es in der Folge zu schmerzhaften Glaukomen und völliger Erblindung kommen)
HUU: Hyperurikosurie: Vermehrte Ausscheidung von Harnsäure. Es kommt zur Bildung von Blasensteinen
Erst nachdem diese umfassende tierärztliche und genetische Diagnostik abgeklärt ist, werden meine Zuchthunde von der Zuchtwartin des MRC e.V. zuchttauglich geschrieben.

5. Viel Bewegung in Wald und Feld

Meine Zuchthunde sind wahre Sportmöpse. Ausgedehnte Spaziergänge in Wald und Feld sind bei uns täglich "ein Muss"! Hunde die extremste Atemprobleme bis hin zu Erstickungsanfällen oder Herz-Kreislauferkrankungen haben, werden in meiner Zucht nicht eingesetzt. Meine Zuchthunde halten starken Belastungen, wie langen Nordic Walking Touren stand.

6. Umfangreicher Impfschutz

Alle in meinem Haus lebenden Hunde haben einen umfassenden Impfschutz.. Dazu gehören Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Tollwut und Zwingerhusten als subkutane Impfung gegeben und noch einmal zusätzlich die nasale Impfung mit Bordetellen und canines Parainfluenza zum ausgedehnten Schutz gegen Zwingerhusten, landläufig auch als "Hundegrippe" bezeichnet. So ist ein optimaler Impfschutz meiner Hunde und Zuchthunde gewährleistet.

7. Ausgewogene Ernährung

Meine Hunde, hierzu zählen die Senioren, Zuchthunde und Mopswelpen werden gebarft. BARF bedeutet (Biologisch Artgerechtes Rohes Futter)

8. Kompetente tierärztliche Betreuung

Meine Hunde werden von einem kompetenten und äußerst zuverlässigen Ärzteteam betreut, welches mir zu jeder Tages- und Nachtzeit zur Verfügung steht.

9. Qualität statt Quantität

Ein Züchter sollte sich seiner hohen Verantwortung bewußt sein und einen guten Züchter zeichnet seine Liebe zum Hund aus. Eine erfolgreiche und rasseverbessernde Zucht erfordert eine überaus sorgfältige Auswahl der miteinander zu verpaarenden Hunde. Ich züchte nur sehr wenige Würfe, denn meine Liebe gehört auch meinen älteren nicht mehr zur Zucht verwendeten Hunden.

10. Zucht in einem anerkannten und seriösen Rassehunde Verband

Ich züchte im MRC e.V., welcher dem internationalen Dachverband URCI 1972 e.V. angeschlossen ist.
Meine Zuchthunde wurden vom Zuchtwart des MRC e.V. überprüft und zuchttauglich geschrieben. Meine Mopswelpen werden vom Zuchtwart kontrolliert und erst danach werden die Ahnentafeln ausgestellt.
Meine Mopszucht "vom Nassauer Hof" wird vom URCI 1972 e.V. geschützt.

11. Sachkundenachweis nach § 11 Tierschutzgesetz

Am 18.06.2011 habe ich am Züchterseminar zur Erbringung des Sachkundenachweises nach § 11 Abs. 2/1 des Tierschutzgesetzes teilgenommen und erfolgreich abgeschlossen.

 

 
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